Unsere kleine Familienimkerei hat Bienenstände im Mittelthurgau und in Winterthur:

  • Der grösste Stand ist in unserem Garten, umgeben von Obstkulturen, Feldern, Wiesen und Wäldern.
  • Der zweite Standort im Thurgau liegt am Ottenberg in einer naturnahen Gegend mit Biolandwirtschaft und viel Wald.
  • Im Stadtzentrum von Winterthur stehen einige Völker auf einem begrünten Vordach im 5. Stock eines Bürogebäudes, ganz in der Nähe des Stadtgartens und des Theaters. Erstaunlicherweise ist dies für die Bienen der beste unserer vier Standorte.
  • Und schliesslich haben wir noch Bienen in Wülflingen, am Stadtrand von Winterthur.

Ende Mai und Ende Juli haben unsere Bienen jeweils so viel Vorräte gesammelt, dass wir Honig ernten können: Frühlings- und Sommerhonig.

  • Der Frühlingshonig ist ein heller, milder und süsser Blütenhonig, in vereinzelten Jahren mit etwas Blatthonig. Für ihn besuchen unsere Bienen vor allem Raps, Obstbäume und Löwenzahn, aber auch unzählige weitere Frühlingsblüher.
  • Der Sommerhonig ist dunkler und auch im Geschmack kräftiger; zum Teil ist es Blatt- und Waldhonig, aber auch Linde, Weissklee und Dutzende weiterer Blütenpflanzen tragen zur Vielfalt bei. Je nach Jahr ist der Blatt-/Waldanteil oder der Blütenanteil grösser, und entsprechend kann auch die Farbe variieren.

Wir wandern nicht, d.h. unsere Bienenvölker stehen das ganze Jahr am gleichen Ort. Dadurch ist jeder Honig ein individuelles Abbild des Standortes und des Jahres, wobei die Unterschiede zwischen den Jahren grösser sind als zwischen den Standorten.

In der Regel rühren wir den Honig cremig; so lässt er sich leicht streichen, tropft aber dennoch nicht vom Brot – und so gibt’s auch mit einer dicken Schicht Honig auf dem Zopf keine klebrigen Finger… 😉  Nur den seltenen reinen Waldhonig lassen wir so flüssig wie wir ihn ernten und wie er für lange Zeit bleibt.
(Der gerührte Honig lässt sich wie hart kristallisierter Honig verflüssigen: Durch sorgfältiges Erwärmen auf maximal 40 °C, beispielsweise im Wasserbad. Mit der Zeit kristallisiert aber jeder Honig wieder und wird dann fester als der Cremehonig.)
Dass unser Honig nicht erhitzt wird, braucht nicht speziell erwähnt zu werden – Schweizer Bienenhonig darf im Gegensatz zum ausländischen Honig nicht erhitzt werden.

Wir imkern grundsätzlich nach den Richtlinien von Bio-Suisse – mit einer Ausnahme.
Unsere Bienen leben also in Bienenstöcken aus Holz, wir verwenden nur eigenes oder Bio-Wachs, wir setzen nur die von Bio-Suisse zugelassenen Varroabehandlungsmittel ein und wir versuchen den natürlichen Bedürfnissen unserer Bienenvölker möglichst entgegenzukommen.
Die Ausnahme ist das Winterfutter: Unsere Bienen erhalten Schweizer statt Bio-Zucker. Für uns ist es wichtiger, dass der Zucker aus der Schweiz kommt (auch wenn er konventionell produziert worden ist) als dass es Bio-Zucker ist (der zum überwiegenden Teil aus dem Ausland stammt).
Deshalb ist unser Honig auch nicht bio-zertifiziert.

Neben Bienenhonig verkaufen wir auch selbstgemachte Kerzen aus 100 % reinem Bienenwachs sowie kaltgepresstes Baumnussöl.

Kaspar und Kathrin Stiefel

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